Fineline Tattoos

 

 

Fein, detailreich und naturgetreu - das sind die Merkmale meiner Fineline Tattoos.

In der Welt der Tätowierungen gehört der Fineline Tattoo-Stil schon seit den 80er Jahren dazu, erlebt aber auch in moderner Zeit wieder einen neuen Aufschwung, der je nach Künstler anders interpretiert und gehandhabt wird, so dass die Möglichkeiten sehr umfangreich sind. Egal ob sehr feine Linien oder aber sanfte Shades - es ist vieles möglich.

Gemein haben sie aber alle, dass sie mit sehr feinen Nadeln - also Nadeln im 1 - 5er Bereich gestochen werden. Ich persönlich nutze zu 99% eine 3er-Nadel-Kombination. 

Zu meinen Anfängen habe ich, meine Tattoos tatsächlich komplett gepunktet und so eher Begriffe wie Pointilismus oder auch Dotwork verwendet, um meinen eigenen Tattoo-Stil zu beschreiben.

Doch mit der Zeit entwickelt man sich natürlich weiter, und so wird hier mittlerweile auch geshadet, schraffiert und eben hin und wieder noch gepunktet. Je nachdem, wie es für die Textur des Bildes wichtig erscheint. 

Dies ermöglicht mir, komplizierte Bilder detail- bzw. naturgetreu darzustellen. Diese Art von Tätowierung erfordert zwar viel Geschick und Geduld, aber lohnt sich im Anbetracht des Ergebnisses, welches oftmals viel Tiefe mit sich bringt und Strukturen wie Fell und Federn sehr echt und leicht wirken lässt.

Fineline, Dotwork oder Black & Grey Realismus?

Für mich war es noch nie ganz einfach gewesen meinen Stil zu benennen und in eine Kategorie zu zwängen

Da ich zu Anfang all meine Tattoo gepunktet habe, tendierte ich dazu sie dem Dotwork oder auch Dot Art zuzuordnen. Bei dieser Bezeichnung haben viele Menschen allerdings ganz andere Tattoos im Sinn - zumeist Mandalas und geometrische Tattoos, die gänzlich aus schwarzer Tinte gepunktet werden. 

Ich selbst nutzte aber schon immer auch verschiedene Greywash-Nuancen und hatte mich zudem eher dem Realismus verschrieben - was somit zu vielen Missverständnissen führte. 

Mittlerweile punkte ich nicht mehr ausschließlich, was die Bezeichnung selbst noch mehr verfälschte. So dass ich mich von der Betitelung Dotwork oder Dot Tattoo trennen wollte. 

Natürlich dotte ich noch immer recht viel, doch ebenso sind andere Schattierungstechniken hinzugekommen, die ganz davon abhängig sind wie ich die Nadel über die Haut bewege. 

Im Gegensatz zu den meisten Black & Grey Realisten nutze ich für meine Tätowierungen jedoch immer nur eine Nadelstärke - einen sogenannten Dreier-Roundliner. Großflächige Shader sucht man bei mir vergeblich, so dass auch die Bezeichnung Black & Grey Realismus mich nicht ganz glücklich macht und ich letztendlich bei “Fineline“ gelandet bin - derer Elemente ich mich zwar bediene, aber eben ein wenig anders interpretiere. 

Fineline Tattoos - Mehr als nur feine Linien und Mini Tattoos

Denn mittlerweile verstehen die meisten Menschen unter Fineline Tattoos leider nur noch filigrane Schriftzüge und mikroskopisch kleine Motive. 

Über Instagram, Pinterest und weitere soziale Netzwerke findet man immer mehr diese ganz filigranen Accessoire-Tattoos, welche möglichst zart, möglichst dezent und möglichst klein sein sollen, um noch “gesellschaftsfähig“ zu bleiben. Der Trend zieht sich quer durch alle Netzwerke und wird vor allem von Tattoo-Neulingen gern aufgegriffen. Die Ergebnisse sehen jedoch nach Jahren zu Hauf ernüchternd aus. Kein Wunder also, dass diese Art der Tätowierungen unter vielen Profis einen schlechten Ruf hat, was die Haltbarkeit angeht.

Für mich sind Fineline Tätowierungen aber mehr als nur feine Linien, sondern mehr eine Technik derer ich mich bediene um weitaus größere Werke, als die erwähnten Mini Tattoos, unter die Haut zu bringen - auch wenn die Bezeichnung als solche missverstanden werden kann, ist sie aufgrund der von mir verwendeten Nadelmodule dennoch passend. 

Ich selbst tätowiere sehr viel größere Flächen. Statt ein Vogel-Tattoo auf eine münzgroße Fläche zu quetschen, zieren die Elemente bei mir komplette Oberarme oder Oberschenkel - ganz ähnlich wie es auch die Künstler im klassischen Black & Grey Realismus machen. 

Die feinen Nadeln, kombiniert mit mehr Fläche, erlauben mir die Details auszuarbeiten, Strukturen zu bilden und Ausdruck in die von mir tätowierten Gesichter zu bringen, ohne dass das Motiv schwer oder plump wirkt.

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass diese Art recht hautschonend ist (wenn man beim Tätowieren überhaupt von so etwas sprechen kann). Die Rötungen halten sich meist in Grenzen, Wundwasser und Blut sind ein sehr seltener Anblick. 

Die meisten meiner Kunden, die den Vergleich mit anderen Techniken kennen, sind überrascht wie wenig das Tätowieren mit feinen Nadeln schmerzt und wie anstandslos das vollendete Tattoo abheilt. Krustenbildung und langes Austreten von Wundwasser kommt so gut wie nicht vor, was mich natürlich sehr freut.

Ich selbst habe zudem so gut wie nie Nachstechtermine und sehe viele Kunden über die Jahre immer wieder, so dass ich auf diese Weise bisher immer sehr gut gefahren bin.

Die Haltbarkeit von Fineline Tattoos

Ich bin der Meinung - und das zeigt auch die Erfahrung - dass man auch mit feinen Nadeln die Farbpigmente bei feinen Tattoos dauerhaft und stabil unter die Haut bringen kann.

Es ist genau so ein Fakt, dass Tattoo-Motive eine gewisse Größe brauchen, um auch die Jahre zu überstehen. 

Dabei sind realistische Motive natürlich von Natur aus ganz anders anzulegen als zum Beispiel Old-School Tattoos und bedürfen auch vom Träger im Nachhinein eine gute Pflege was z.B. den Sonnenschutz angeht.

Bei realistischen Tattoos ist der Kontrast essentiell für die Haltbarkeit, so dass dies schon bei Erstellung der Vorlage zu beachten gilt. Weiße Farbe nutze ich zum einen für die Highlights, zum anderen aber auch um die Schwarz- und Grautöne in Position zu halten. Schwarz ist außerdem die Farbe, die tendenziell am längsten unter der Haut bleibt bzw. gut aussieht.

Dennoch macht es keinen Unterschied in der Haltbarkeit, ob man die Pigmente mit einem breiten Shader oder einer feineren 3er- oder 5er-Kombination unter die Haut bringt. 

Somit sind die richtige Technik, eine gewisse Größe bzw. Fläche, gute Farben und die richtige Pflege Voraussetzungen für ein qualitativ hochwertiges Tattoo, das auch lange hält. 

Leider muss ich dennoch sagen, dass es auch mich nicht wundert, dass die Haltbarkeit von dem was man mittlerweile als Fineline oder Fine Art Tattoo versteht oft bezweifelt wird. 

Ich bin auch kein Fan von kleiner, feiner, zarter

Dem Trend zu immer kleiner werdenden Tätowierungen in Briefmarkenformat komme ich ebenfalls nicht nach - weswegen es auch Dinge gibt, die ich kategorisch ausschließe!

Dazu gehören: 

  • zu kleine Tattoos,

  • Tattoos die komplett in weißer Farbe gestochen werden

  • und filigrane Schriftzüge. 

Dabei sehe ich die Verantwortung vor allem bei mir, den Kunden bestmöglich und nach bestem Gewissen zu beraten und Wünsche gegebenenfalls auch abzulehnen.


Terminvergabe

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Häufig gestellte Fragen

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